| Begriff |
Java |
| Abkürzung |
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| Synonyme/Aliase |
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Erläuterung des Begriffs
Java
Java ist Programmiersprache der Firma Sun.
Java ist eine Programmiersprache, die im Jahr 1995 von der Firma Sun erstmals angekündigt wurde [DeDe03, S. 9]. Der ursprüngliche Name war Oak.
Java ist eine objektorientierte, plattformunabhängige Sprache, die für zahlreiche Betriebssystem- und Prozessor-Plattformen verfügbar ist [Szy02, S. 393]. Java erreicht die Plattformunabhängigkeit, indem der Compiler keinen Prozessorspezifischen Maschinensprachecode erzeugt, sondern einen Prozessorunabhängigen Java-Bytecode, der zur Laufzeit der Anwendung von einem Just-in-Time-Compiler zur Laufzeit in Maschinencode übersetzt wird [Szy02, Seite 262]. Als Java Virtual Machine (JVM) wird die Laufzeitumgebung für Java-bezeichnet; der Just-in-Time-Compiler ist Teil der JVM. Es gibt einige andere Sprachimplementierungen, die Bytecode für die JVM erzeugen können (http://www.robert-tolksdorf.de/vmlanguages.html)., wobei Szyperski feststellt, dass die Nutzung anderer Sprachen auf Basis der JVM nicht sehr populär ist [Szy02, S. 393].
Versionen
Quelle: http://leepoint.net/notes-java/10background/10applications_and_applets/05intro/20history.html
Java 1.0 was the first version. Java 1.1 added important changes to user interface management, and many important new classes were added (JDBC, JavaBeans, ...). Java 2 was released at the end of 1998 with important additions to many different parts of Java, but especially with an improved graphical user interface, and many additional packages.
Versions:
Java 1.0 - 211 classes in 8 packages, released May 1996
Java 1.1 - 503 classes in 23 packages, released Feb 1997
Java 2.0 - 1,520 classes in 59 packages, released Dec 1998
Varianten
Java Standard Edition (Java SE)
Java Enterprise Edition (Java EE)
Java Micro Edition (Java ME)
Java und das Microsoft .NET Framework
Microsoft stell für das .NET Framework die Sprache J#, ein Java-Derivat, zur Verfügung.
Die Sprache J# ist eine Java-Variante, die keinen Java-Bytecode, sondern die in DOTNET verwendete Common Interme-diate Language (CIL) erzeugt und dazu dient, bestehenden Java-Quellcode auf der DOTNET-Plattform weiterverwenden zu können. Für J# existieren sowohl ein kostenloser Kommando-zeilen-Compiler als auch eine Integration in Visual Studio .NET. Die bei J# mitgelieferte vjslib ist Wrapper für die Klassenbibliotheken des JDK 1.1.4.
Die in Redmond bevorzugte Lösung des Interoperabilitätsproblems ist jedoch die Migration nach DOTNET. Microsoft stellt im Rahmen seiner Strategie Java User Migration Path (JUMP) Vorgehensempfehlungen, J# und den JLCA bereit
Das zweite Werkzeug, der Java Language Conversion Assistant (JLCA), dient der Konvertierung von Java-Code nach C#-Code. Die kommende Version 3.0 des JLCA [3] ermöglicht die Migration sowohl von AWT-, Swing- und JSP- als auch von J2EE-Anwendungen. Sowohl J# als auch der JLCA ermögli-chen auch die Weiterverwendung von für das frühere Redmonder Java-Derivat J++ entwi-ckeltem Code.
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Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon
Graphical User Interface Java Enterprise Edition Just-in-Time-Compiler Java Virtual Machine Visual Studio .NET DOTNET Oak
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