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Begriff Windows Vista
Abkürzung Windows VI
Eintrag zuletzt aktualisiert am 28.06.2012

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Was ist Windows Vista?

"Windows Vista" ist der Name der nächsten Windows-Version, die Nachfolger von Windows XP und Windows Server 2003 sein wird. Frühere Name ist "Windows Longhorn". Zum Teil wurde Vista auch "Windows 2006" genannt. Intern ist Vista "Windows NT 6.0".

Vista heißt auf Deutsch Blick, Sicht und Perspektive. Microsoft begründet die Namenswahl wie folgt:
"Wir leben in einer Welt mit immer mehr Informationen, mehr Kommunikationswegen, mehr Möglichkeiten und mehr Aufgaben. Windows Vista (dt.: Blick, Sicht, Perspektive) soll Klarheit in die täglichen Abläufe bringen, sodass sich der Anwender auf die wichtigen Dinge konzentrieren kann. Dies ermöglicht die Software durch höhere Sicherheit und Zuver-lässigkeit des PCs, einfachere Organisationsmöglichkeiten für den Nutzer sowie nahtlose Verbindung zu allen wichtigen Informationen und Services. Außerdem bietet Windows Vista eine neue Bedienoberfläche sowie ein modernes Look and Feel." (http://www.heise.de/newsticker/meldung/61990).

Zeitablauf

27.10.2003: Erste Alpha-Version auf der PDC 2003 vorgestellt (Build 4050)
06.05.2004: Alpha-Version auf der WinHEC 2004 (Build 4074)
25.04.2005: Alpha-Version auf der WinHEC 2005 (Build 5048)
27.07.2005: Beta 1 (Build 5112)
13.09.2005: Ankündigungen auf der PDC 2005 / September CTP (Build 5219)
16.10.2005: Oktober-CTP (Build 5231)
16.12.2005: Dezember-CTP (Build 5270)
22.02.2006: Februar-CTP (Build 5308)
23.05.2006: Beta 2 (Build 5384)
20.07.2006: Juli-CTP (Build 5472.5)
24.08.2006: Pre-RC1/August-CTP (Build 5536)
01.09.2006: RC 1 (Build 5600)
08.10.2006: RC 2 (Build 5744)
06.11.2006: Verfügbarkeit der finalen Version von Vista (zunächst für Firmenkunden)
Februar 2006: Verfügbarkeit von Vista für Privatkunden in Deutschland

Varianten

Windows Vista Starter
Windows Vista Home Basic
Windows Vista Home Premium
Windows Vista Business
Windows Vista Enterprise
Windows Vista Ultimate

Microsoft wird Vista in mehr Varianten anbieten als es jemals zu vorgab. Für den Privatanwender gibt es Home Basic und Home Premium sowie – nur in Entwicklungsländern – eine Starter Edition. Im professionellen Bereich heißen die Varianten Business und Enterprise, wobei es letztere nicht im Laden, sondern nur mit einem speziellen Vertrag gibt. Ganz oben in der Hierarchie steht Vista Ultimate, das alle Funktionen vereint. Das gehören auch die Funktionen eines Media Centers und die Tablet PC-Unterstützung für Stifteingabe und Spracherkennung (jetzt auch auf Deutsch).

Mit der Windows Anytime Upgrade (siehe Systemsteuerung) genannten Funktion, kann der Benutzer sein System auch noch nachträglich hochstufen: Von Home Basic zu Home Premium oder Ultimate, von Home Professional zu Ultimate, von Business zu Enterprise oder Ultimate und schließlich von Enterprise zu Ultimate

Einige neue Funktionen (Auswahl!)

Windows Vista und Windows Longhorn Server werden u.a. folgende Neuerungen umfassen:

Benutzeroberfläche AERO
  • Glas-Effekte
  • Flip/Flip3D zur Programmauswahl
  • Windows Sidebar mit Gadgets
  • Begrüßungscenter

Dateisystem
Sicherheit
Verwaltungswerkzeuge
  • Neuer Task Scheduler: Reaktion auf Zeitpläne und Ereignisse
  • Neues Ereignisprotokoll: Windows Logging Services (WinLS) mit stärker Strukturierte Daten (XML), Event Correlation und Event Forwarding

Netzwerk
Terminalservices
  • Netzwerkprojektion (one to many) für Online-Konferenzen
  • "Entfernte Programme" (Remote Programs): Terminalfenster für eine Anwendung
  • TS Proxy (RDP over HTTP)
  • Terminal Services Proxy Snap-In

Drucken:
Programme:
  • Terminkalender mit Aufgabenverwaltung und E-Mail-Einladungen
  • ein Werkzeuge mit Namen Windows-Teamarbeit (engl. Windows Meeting Space) für virtuelle Besprechung mit gemeinsamer Nutzung von Desktop und Dateien
  • ein Werkzeug zum Erzeugen von Bildschirmabbildungen ("Snipping Tool")
  • Windows Defender, ein Schutzprogramm gegen Spyware.
  • Windows Mail ist eine verbesserte Variante von Outlook Express, das jetzt auch einen echten Spam-Filter sowie eine Phishing-Filter besitzt.
  • Das Windows-Adressbuch integriert sich als Ordner "Kontakte" in den Windows Explorer. Jeder einzelne Kontakt ist im Dateisystem eine Datei mit der Erweiterung .contact.
  • Windows Fax- und Scan erweitert die bisher in Windows XP vorhandenen Lösungen und unterstützt auch Netzwerkscanner
  • Windows-Fotogalerie, Movie-Maker und DVD-Maker verbessern die Multimedia-Funktionen. Mit der Anwendung Netzwerkprojektor (NetProj.exe) kann der Benutzer seinen Bildschirminhalt auf einen Netzwerkfähigen Projektor übertragen.
  • Mit dem in der Business- und Enterprise-Variante mitgelieferten Virtual PC Express kann man innerhalb von Windows Vista ein weiteres Betriebssystem betreiben.

Serverfunktionen:

Nicht enthalten


Weder im Standardinstallationsumfang noch auf der DVD als Zusatzprogramm enthalten ist die neue .NET-basierte Kommandozeilenschnittstelle Microsoft PowerShell. Diese ist sein separates Produkt.

Das von Microsoft angekündigte datenbankbasierte Dateisys-tem WinFS wird nicht zusammen mit dem Vista Client, sondern erst später als Add-on erscheinen.

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 (Praxishandbuch Windows 2000, 2004)

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