| Begriff |
User Account Control |
| Abkürzung |
UAC |
| Synonyme/Aliase |
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Erläuterung des Begriffs
User Account Control
Funktion in Windows Vista mit dem Anwendungen unter den minimal notwendigen Rechten ausgeführt werden und bei Bedarf auf ein höhrer priveligertes Konto gewechselt werden kann.
Zum Namen
Frühere Namen:
- Least-privileged User Account (LUA)
- User Account Protection (UAP)
Deutscher Name:
Benutzerkontensteuerung
Beschreibung
Benutzerkontensteuerung (User Account Control, UAC) bedeutet, dass alle Anwendungen in Vista immer unter normalen Benutzerrechten laufen, auch wenn ein Administrator angemeldet ist. Wenn eine Anwendung höhere Rechte benötigt (z.B. administrativen Aktionen, die zu Veränderungen am System führen) bei, fragt Windows Vista explizit in Form eines sogenannten Consent Interface beim Benutzer nach, ob diese Rechte der Anwendung gewährt werden sollen.
Bei Administratoren reicht zur Bestätigung ein Mausklick („Consent Prompt“), normale Benutzer müssen Name und Kennwort eines administrativen Kontos eingeben („Credential Prompt“). Erst nach der Bestätigung wird die Anwendung mit administrativen Rechten ausgestattet. Das Verhalten (Nachfrage mit oder ohne Kennworteingabe) kann durch die Systemrichtlinien (Lokale Richtlinien/Sicherheitsoptionen) gesteuert werden.
Der einfache Wechsel aus dem normalen Benutzerkontext heraus soll Administratoren und Entwickler dazu motivieren, im Standardfall immer als Normalbenutzer zu arbeiten mit der Gewissheit, doch schnell zu mehr Macht zu kommen. Während der Anzeige des so genannten "Consent Interface" graut der Rest von Windows aus und steht aus Sicherheitsgründen nicht zur Verfügung.
Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon
User Account Protection Windows Vista Kontext
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