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Ich habe mich als Benutzer registriert, aber keine E-Mail mit den Zugangsdaten erhalten?

E-Mails können auf dem Weg verloren gehen oder in SPAM-Filter versehentlich hängenbleiben. Dies gilt insbesondere für automatisierte E-Mails.

Bitte fordern Sie Ihr Kennwort über http://www.it-visions.de/leser/login.aspx erneut an und lassen E-Mails von der Domain IT-Visions.de in ihrem SPAM-Filter zu!

Gerade bei hotmail.com werden automatisierte E-Mails oft ganz "verschluckt". Bitte nutzen Sie eine andere E-Mail-Adresse in einer anderen Domain.

Sollte dies immer noch nicht geholfen haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu unserem Büro über das das Kontaktformular http://www.it-visions.de/Kontakt auf.


Ich habe mir Ihr Buch gekauft in gedruckter Form, ich hätte aber gerne auch das PDF/eBook?

Bitte wenden Sie sich in dieser Sache an den Verlag. Gemäß Vertrag zwischen Autor und Verlag darf allein der Verlag das Buch verbreiten. Der Verlag verbietet dem Autor die Verbreitung der Inhalte in jeglicher Form.


Warum verkaufen Sie Ihre Bücher nicht günstiger?

Gerne würden ich einige meiner Bücher günstiger verkaufen, aber leider kann ich nicht über den Verkaufspreis entscheiden. Der Verkaufspreis wird allein von den Verlagen bestimmt.


Wie wird ein Fachbuchautor bezahlt?

Üblich ist die Honorierung durch Tantiemen pro verkauftem Exemplar. Leider bekommt ein Autor pro Buch weniger als die meisten Leser vermuten. Hauptverdiener am Buchverkauft sind der Buch- und Buchgroß-Handel: dort landen ca. 43% des Verkaufspreises. 7% sind Mehrwertsteuer. Der Verlag nimmt also über ein Buch, dass 50,00 Euro kostet nur ca. 25,00 Euro ein.

Davon muss der Verlag den Satz und den Druck bezahlen sowie das Lektorat. Für den Fachbuchautor bleiben am Ende nur ca. 4% bis 8% des Verkaufspreises übrig (je nach Verlag und Positionierung des Buchs).


Warum kostet die aktuelle Auflage (wieder) mehr als die vorherige?

Die Preise setzt allein der Verlag fest. Der Autor hat laut Verlagsvertrag leider kein Mitsprachrecht bei der Preisgestaltung.

Die Verlage erklären das so: Tendenziell kaufen immer weniger Leute gedruckte Bücher und daher müssen die verbliebenen Käufer sich die Fixkosten für Satz und Druck teilen.


Ich habe an manchen Stellen in den Listings in Ihren Bücher fehlerhafte Trennung gesehen. Warum passiert das?

Ich merke auch immer wieder sehr schmerzhaft, dass die Satz-Industrie (die Buch-Layouter) noch nicht vollautomatisch arbeiten.

Sofern der Buch-Autor nicht direkt mit TeX Markup oder Framemaker arbeiten möchte, sondern bei der beim Schreiben mehr (WYSIWYG-)Komfort möchte und daher mit Microsoft Word oder anderen Textverarbeitungsprogrammen arbeitet, müssen die Manuskriptdateien in das Layout-Programm konvertiert werden.

Gerade bei Listings merkt man hier schmerzlich, dass es kein WYSIWYG zwischen Textverarbeitung- und Layout-Programm gibt: Der Autor kann beim Schreiben nicht erkennen, wieviel Programmcode tatsächlich in eine Zeile passt und dementsprechend den Listingumbruch auch nicht optiomal gestalten.

Setzer haben wenig bis gar kein Verständnis von Programmcode und trennen daher Befehlswörter oftmals mit Bindestrichen :-( :-( :-(. Das kastrophale Ergebnis liefern Sie dem Autor als Satzfahne zur Korrektur, der dann manuell (Seite für Seite) auf einem Papierausdruck die Fehler des Setzers suchen und anstreichen muss. Für Visual Basic heißt dass, dass Unterrichte eingefügt werden müssen. Leider besteht dabei nicht nur die Gefahr, dass Fehler übersehen werden, sondern auch dass der Setzer bei der manuellen Eingabe wieder Fehler macht.

Außerdem ist diese Korrekturtätigkeit für den Autor ein sehr undankbare Aufgabe, für die er außerdem in keinster Weise bezahlt wird.


Wie kann ich Buchautor werden?

Auf dem Weg zum Buchautor sollten Sie zunächst Erfahrungen über Fachartikel in Fachzeitschriften sammeln. Der nächste Schritte sind dann längere Beiträge in Loseblattwerken. Dann ist man gut gerüstet für ein eigenes Buch. Viele Autoren steigen am Anfang als Co-Autoren in ein Projekt mit anderen Autoren ein und haben dadurch eine wesentlich überschaubarere Aufgabe und einen guten Mentor in Form des Herausgebers/Hauptautors.

Ich suche ständige Autoren (für die von mir herausgebene Buchreihe im Carl-Hanser-Verlag) und Co-Autoren für Artikel und Bücher. Wenn Sie also Autor werden wollen, melden Sie sich bitte mit möglichst vielen Daten über Ihre Qualifikationen und Erfahrungen bei mir.


Gibt es Support nach dem Kauf eines Buchs?

Hier ist grundsätzlich zu unterscheiden, zwischen dem technischen Support des Verlags und dem inhaltlichen Support.

Viele Verlage bieten Ihnen Hilfe bei Fragen zur Handhabungs des Buchs (z.B. bei Fehlern auf der mitgelieferten CD-ROM). Für inhaltliche Fragen stelle ich als Autor eine Website (http://www.dotnet-doktor.de/Leser) und Diskussionsforen (http://www.dotnet-doktor.de/Foren) bereit.

Bitte beachten Sie zwei Dinge:

1. Der Support ist eine völlig freiwillige und ehrenamtliche Leistung für die keine Rechtspflicht besteht und die ich auch in keinster Weise entlohnt bekomme. Bitte beschwere Sie sich also nicht, falls es mal etwas länger dauert.

2. Aus Fairness allen Lesern gegenüber präferiere ich Fragen in den öffentlichen Foren. Bitte nutzen Sie den direkten Kontakt nur, wenn Fragen haben, die nicht an die Öffentlichkeit dringen dürfen.

Ich biete mit meiner Firma auch einen kommerziellen Support für Entwicklerthemen an:
http://www.IT-Visions.de/support


Wie kann es sein, dass ein Programmbeispiel in Ihrem Buch nicht funktioniert? Testen Sie denn die Beispiele nicht?

Grundsätzlich ergreife ich zwei Maßnahmen, um die Qualität der Beispiele in Büchern sicherzustellen:
1. Code wird grundsätzlich in einem geeigneten Editor erstellt, kompiliert und ausgeführt. Erst dann wird der Code per Copy&Paste in das Word-Dokument übernommen, aus dem das Buch entsteht. Die Eingabe von Code direkt in das Word-Dokument kommt nur bei einzelnen Bezeichnernamen (z.B. Klassennamen) vor.
2. Der Code wird anschließend von mehreren Testleser ausprobiert.

Dennoch hat es Fälle gegeben und wird es wohl auch immer Fälle geben, in denen Code auf dem System des Lesers nicht läuft (Fehler erzeugt oder nicht das gewünschte Verhalten zeigt).

Dies kann folgende Ursachen haben:
1. Die Ursache liegt in der Systemkonfiguration (z.B. nicht vorhandene Softwarekomponenten, Rechtebeschränkungen)
2. Das Beispiel benötigt systemspezifische Angaben (z.B. Pfade, Computernamen), die nicht auf das Zielsystem angepasst wurden.
3. Sie verwenden eine Betriebssystem-Version/-Variante, die die Funktionalität nicht unterstützt (aus wirtschaftlichen Gründen können leider nicht alle Beispiele auf allen Plattformen gestestet werde.)
4. Der Code im Buch wurde nach menschliches oder technisches Versagen nach dem Kopieren aus dem Editor noch verändert. Leider kommt es im Buchsatz oft zu Problemen, die dazu führen können, dass der Code im Buch falsch gedruckt wird (z.B. fehlerhafte Umbrüche, unerlaubte Trennstriche). Um dies auszuschließen: Starten Sie den Code von der beiliegenden CD-ROM bzw. dem Download-Archiv bei Büchern ohne CD-ROM.


Warum werden nicht zu allen Ihren Büchern CDs-ROMs mit Beispielen und Tools ausgeliefert?

Laut den Verlagsverträgen entscheiden über die "Austattung" der Bücher allein die Verlage. Wenn ein Verlag aus wirtschaftlichen Gründen keine CD -ROMpressen will, hilft auch das Zureden des Autors nichts mehr :-(

Ansprechpartner ist hier bitte immer der Verlag.


Wieso gibt es das .NET-Buch x nur mit der Programmiersprache y?

Für einige Entwickler steht die Entscheidung fest, andere haben die Qual der Wahl zwischen den verschiedenen .NET-Programmiersprachen und Entwicklungswerkzeugen. Die Qual der Wahl hat aber auch ein Buchautor. Wenn ich eins gelernt habe aus meinen bisherigen .NET-Büchern: Man kann es nicht allen Lesern reicht machen und es gibt immer eine Fraktion, die sich beschwert. Die einen wollen, dass im Buch alle Beispiele anhand von VB.NET entwickelt werden. Die anderen wollen C#, sonst laufen Sie das Buch nicht. Dann wiederum gibt es eine Gruppe, die beschwert sich, wenn das Buch Visual Studio als Werkzeug verwendet, da dieses "teure" Werkzeug nicht vorausgesetzt werden dürfe. Beschreibt der Autor aber Dinge ohne Visual Studio .NET, kommen Beschwerde-Mails mit der Aussage: "Warum machen Sie das nicht einfacher mit der Entwicklungsumgebung?". Dann teilt sich letztere Fraktion noch einmal in die, die Visual Studio auf Deutsch und die, die die Übersetzungen von Microsoft nicht ertragen kann und auf das englische Original schwören.

Folglich brauchen wir für jedes Buch mindestens sechs Editionen: C#/VB.NET und ohne Visual Studio/mit deutschem Visual Studio/mit englischem Visual Studio. Dann aber beschweren sich die Verlage, die anmerken, dass der Markt für .NET-Bücher in Deutschland zu klein wäre und "overpublished". Vielleicht meldet sich dann auch noch die Fraktion, die sowieso lieber direkt englische Literatur liest (wobei es auch dort nur wenige Bücher in mehreren Editionen gibt!). Wenn der Autor nun das Buch in Englisch schreiben will, um einen größeren Markt zu erreichen, springen wieder viele Leser ab, die nur deutsche Bücher lesen.

Zwischen diesen Gruppen steht der Autor, der sich wünschen würde, es allen Leser recht zu machen, der aber leider nicht die wirtschaftlichen Möglichkeiten hat, ein Thema in verschiedenen Varianten zu behandeln. Das bedeutet: Jede meiner .NET-Bücher gibt es leider nur in einer Variante bzw. es versucht einen Spagat zwischen VS.NET und dem "rohen" .NET Framework.


Ihr Buch "Programmierung mit der .NET-Klassenbibliothek" ist ja ganz gut, aber warum geht es nicht tiefer?

Diese Frage hat mir letztens ein Teilnehmer auf einer Konferenz gestellt und ich finde, dass ist eine außerordentlich gute Frage, denn anhand diese Frage lässt sich nicht nur die Konzeption dieses Buch, sondern an diesem Beispiel lässt eine grundsätzliche Problemstellung des (deutschen) IT-Fachbuchmarkts diskutieren.

Das Buch "Programmierung mit der .NET-Klassenbibliothek" hat 1129 Seiten und kostet 59,95 Euro. Ungefähr 1350 Seiten wären die physikalische Grenze, bei der sich ein Buch nicht mehr binden lässt. Die Preisgrenze der Käufer ist laut Experten schon bei den 60 Euro erreicht.

Die .NET-Klassenbibliothek hat in der Version 1.1 genau 2303 öffentliche Klassen mit mehreren Hunderttausend Attributen und Methoden. Damit steht schon einmal fest, dass es unmöglich ist, in einem Buch alle Funktionen überhaupt zu nennen, geschweige denn zu diskutieren.

Das Buch musste also eine Auswahl treffen – eine Auswahl die sich darauf stützen muss, eine möglichst Breite Käuferschicht zu erreichen. Ein Buch wie "Programmierung mit der .NET-Klassenbibliothek" ist per se schon ein sehr spezialisiertes Fachbuch, denn der Markt für .NET ist insgesamt nicht groß. Ein .NET-Fachbuch, das sich in Deutschland 2000x verkauft, ist schon ein Verkaufsschlager.

Computerbuchverlage sind Wirtschaftsunternehmen. Fachbücher, die in einem speziellen Markt noch spezielles Publikum ansprechen, würden unverhältnismäßig viel Kosten. Die richtige Antwort auf die Eingangfrage wäre also: Würden Sie für ein Buch, das einzelne Themen bis ins Kleinste diskutiert 600 Euro zahlen? (weil sich das Buch nur 200 statt 2000 mal verkaufen würde?).

Und aus der Sicht der Autoren gesehen, würde sich das nicht mehr lohnen. Autoren verdienen sowieso sehr wenig an Büchern; für sie sind Autoren Werbemittel. Daher sind die Autoren nur an hohen Auflagen interessiert.

Im englischsprachigen Markt wäre das Verhältnis aufgrund des größeren Marktes besser, aber in Deutschland lohnen sich spezialisierte IT-Fachbücher nicht, weder für den Autor noch den Verlag.

Letztendlichendlich sind Computerbuchbücher nicht das geeignete Medium für Fragen/Anforderungen, die noch spezialisierter sind. Hierfür gibt es bessere Möglichkeiten: Support & Consulting. Für die Antwort auf eine sehr spezielle Frage zahlen Sie dabei manchmal nur soviel wie für ein Buch…


Was kann ich tun, wenn die CD-ROM/DVD zu meinem Buch fehlt oder defekt ist oder das Buch wegen schlechter Bindung auseinander fällt?

In diesem Fall kann ich Ihnen als Autor leider nicht helfen. Wenden Sie sich bitte an den Support des jeweiligen Verlags:

Carl Hanser Verlag GmbH & Co. KG
Postfach 86 04 20
D-81631 München
Telefon: +49 89 99830-0
Telefax: +49 89 984809
E-Mail: info@hanser.de

Addison-Wesley Deutschland
Technischer Support
Martin-Kollar-Straße 10 – 12
81829 München
Telefon: 089/46003-371
E-Mail: support@pearson.de

O'Reilly Verlag GmbH & Co. KG
Balthasarstr. 81
50670 Köln
Telefon: 0221-973160-0
Telefax: 0221-973160-8
E-Mail: anfragen@oreilly.de

Microsoft Press Deutschland
Telefon: 02191 - 99 11 66 (Mo - Fr, 8.30 - 17 h)
E-Mail: info@microsoft-press.de

WEKA Verlag (ehemals Interest Verlag)
Telefon: (0 82 33) 23 - 94 92
Telefax: (0 82 33) 23 - 74 00


Wie kann ich mich zu einem Buch als Leser registrieren und Quellcodes zu dem Buch herunterladen?

Zu fast allen Büchern von Dr. Holger Schwichtenberg gibt es Downloads (Quellcodes, zum Teil auch ergänzende PDF-Dokumente).

Die Downloads zu allen Büchern finden Sie auf einer ehrenamtlich (!!!) betriebenen Website:
http://www.dotnet-doktor.de/leser.

1. Für die Registrierung zu dieser Website benötigen Sie ein Erstzugangskennwort ("Losungswort"). Dieses finden Sie je nach Buch entweder im Vorwort oder in einem separaten Kapitel, das "Leserservice" oder "Website" zum Buch heißt. Dieses Losungswort verwenden Sie für die Erstregistrierung unter http://www.dotnet-doktor.de/leser/neuanmeldungleser.aspx.

2. Sie erhalten dann per E-Mail einen individuellen Zugangscode. Der Link in der E-Mail führt Sie dann zu "http://www.dotnet-doktor.de/leser/login.aspx", wo Sie mit Ihrem persönlichen Kennwort den Zugang erhalten.

3. Wählen Sie dann nach dem Login "Leser-Website". Sie sehen dann bei der ersten Anmeldung einen kurzen Feedback-Fragebogen zum Buch. Diesen können Sie überspringen. Auf der Leser-Website haben Sie dann Zugriff auf alle Downloads zu allen Büchern.


Welches der Bücher von Herrn Dr. Holger Schwichtenberg empfehlen Sie, wenn ich die WorldWideWings-Beispiele von Anfgang bis Ende nachvollziehen möchte?

Wenn Sie eine Webanwendung entwickeln wollen, empfehle ich die ASP.NET-Entwicklerbücher (C# oder VB), siehe http://www.it-visions.de/a2c. Dort sind der Webteil und die unteren Schichten genau beschrieben.

Der .NET Crashkurs (http://www.it-visions.de/n3c) bietet leider nicht genug Seiten, um das Beispiel im Detail beschreiben zu können. Dort sind nur Ausschnitte der Anwendung behandelt und nur kleine Teile des Codes abgedruckt. So gesehen gibt es für den Teil Windows Forms und die Beispiele zur Klassenbibliothek leider noch kein passendes Buch.


Welche .NET-Programmiersprache verwenden Sie?

Ich verwende im Programmiereralltag zu etwa 75% C# und zu 25% Visual Basic, wobei die Programmiersprache bei mir oft durch den Wunsch den Kunden gewählt wird. Beide Sprachen sind bis auf unwesentliche Nuancen äquivalent! Es gibt keinen signifikanten Unterschied zwischen den .NET-Sprachen und jeder .NET-Pogrammierer sollte beide Sprachen beherrschen.

In meinen Büchern richte ich mich nach den Wünschen der Buchverlage.

Folgende .NET-Bücher enthalten Codebeispiele in beiden Sprachen:
Programmieren mit der .NET-Klassenbibliothek (ab 2. Auflage)
.NET 2.0 Crashkurs (Schwerpunkt ist aber C#)
.NET 3.0 Crashkurs (Schwerpunkt ist aber C#)

Folgende .NET-Bücher enthalten Codebeispiele nur in Visual Basic:
ASP.NET 1.1 Entwicklerbuch
ASP.NET Webforms
ASP.NET 2.0 mit Visual Basic 2005 Entwicklerbuch
Visual Basic 2010

Folgende .NET-Bücher enthalten Codebeispiele nur in C#:
ASP.NET 2.0 mit C# 2005 Entwicklerbuch
ASP.NET 3.5 mit C# 2008 Entwicklerbuch
ASP.NET 4.5 mit C# 2012 Entwicklerbuch
ASP.NET 4.0 Crashkurs
sowie alle neueren Bücher zu WCF und ASP.NET MVC.


Wer ist die Zielgruppe Ihrer Bücher?

Die meisten meiner Bücher richten sich an professionelle Softwareentwickler. Einige weniger Bücher habe ich auch für Windows-Systemadministratoren geschrieben.

Ob das Buch eher für Einsteiger oder für Fortgeschrittene gedacht ist und ob das didaktische Konzepte einer eine Schritt-für-Schritt-Anleitung oder ein Nachschlagewerk ist, ob der Stoff eher in die Breite oder die Tiefe geht, richtet sich nach der Reihenzuordnung.

Nutzen als Orientierung folgendes in Bezug auf die vier Reihen, für die ich schreibe:

Addison-Wesley net.com-Reihe: Tiefes Wissen für Fortgeschrittene, Nachschlagewerk
Addison-Wesley lernen-Reihe: Breites Wissen für Einsteiger, Schritt-für-Schritt

Microsoft Press Entwicklerbuch-Reihe: Tiefes Wissen für Fortgeschrittene, Nachschlagewerk
Microsoft Press Crashkurs-Reihe: Breites Wissen für Einsteiger, Überblick

Carl Hanser-Verlag ".NET Bibliothek": Tiefes Wissen für Fortgeschrittene, Nachschlagewerk

WICHTIG:
Meine Bücher enthalten im Vorwort oder einem speziellem FAQ im Buch eine Zielgruppendefinition. Schauen Sie vor dem Kauf des Buchs ins Vorwort. Auch ein guter Online-Buchhändler stellt das Vorwort kostenlos zur Verfügung!


Warum schreiben Sie nicht ein Buch für »echte Profi-Entwickler«?

Diese Frage wird mir hin und wieder einmal gestellt. Die grundsätzliche Schwierigkeit besteht darin, zu definieren, was ein »echter Profi-Entwickler« ist. Die Definitionen darüber gehen ebenso weit auseinander wie das Vorwissen der in Deutschland als Softwareentwickler tätigen Personen.

Ich möchte die Softwareentwickler in drei Hauptgruppen unterteilen:
1. Entwickler, die eine detaillierte Einführung und Schritt für Schritt-Anleitung (»Klick-Anleitung«) benötigen
2. Entwickler, die anhand von Beispielen und kurzen Erklärungen in der Lage sind, sich in eine neue Technologie selbst einzuarbeiten
3. Entwickler, die bereits über viel Vorwissen verfügen und nur kleinere Details und Spezialwissen su-chen.
Die meisten meiner Bücher richten sich an Zielgruppe 2. Für Zielgruppe 1 gibt es viele Bücher anderer Autoren. Für die Zielgruppe 3 habe ich in der Vergangenheit Bücher angeboten, derzeit plane ich hier aber keine neuen Projekte mehr, da der Markt in Deutschland nicht groß genug zu sein scheint.


Wie halten Sie es mit Anglizismen?

Ich versuche Anglizismen zu vermeiden. Dies bedeutet zum Beispiel, dass ich Zwischenspeicher statt Cache, entfernter Computer statt Remotecomputer, Performanz oder Leistung statt Performance und Protokollierung statt Logging verwende. Nur in Fällen, wo eine Übersetzung unverständlich würde (z.B. Client, Server, Dataset, Datareader), bleibe ich bei den englischen Begriffen. Begriffe habe ich nicht immer wörtlich, sondern zum Teil sinngemäß übersetzt (z.B. Seitenzustand statt Viewstate)

Die Tatsache, dass einige Klassen in providerspezifischen Ausprägungen (mit zum Teil sehr unterschiedlichen Namen) vorliegen, macht die schriftliche Darstellung einiger Sachverhalte schwierig. Meine Bpcher folgem dem üblichen Entwicklersprachgebrauch, die Begriffe Datareader, Da-tenadapter, Command und Connection als Technologieoberbegriffe für die jeweiligen providerspezifischen Klassen zu nutzen – auch wenn diese Klassennamen in der Klassenbibliothek gar nicht existieren. Um den Text zu straffen, wird daher an verschiedenen Stellen synonym zu »Das DataReader-Objekt…« (mit Auszeichnung des Objektnamens in der Schriftart Courier) einfach »Der Datareader…« (ohne andere Schriftart) verwendet.


Nach welchen Richtlinien erstellen Sie Codebeispiele?

Ich verwende auf Basis meiner Erfahrung und auf Basis von Leser-Feedback folgende Richtlinien zu den Programmcodebeispielen in diesem Buch:

  • Die Beispiele sollen möglichst autonom sein, d.h. ein abgedrucktes Listing soll alle notwendigen Elemente enthalten, auch wenn dies auf Kosten der Wiederverwendung von Programmcode geht.
  • Alle notwendigen Konfigurationsinformationen (z.B. Computernamen, Verbindungszeichenfolgen) sollen Teil des Listings sein, auch wenn dies dazu führt, dass diese Daten im Quelltext statt in einer Konfigurationsdatei abgelegt werden.
  • Beispiele sollen dann nicht autonom sein, wenn es explizit darum geht, die Wiederverwendbarkeit von Programmcode, die Nutzung von Konfigurationsdateien oder eine gute Softwarearchitektur darzustel-len.
  • Die Variablennamen in den Codebeispielen sollen einfach sein. Kurznamen, die nur aus einem oder zwei Buchstaben stehen, sind entgegen den üblichen Gepflogenheiten erlaubt, um Platz zu sparen und Zeilenumbrüche in abgedruckten Listings zu vermeiden (dies erhöht die Lesbarkeit von Listings in ei-nem Buch!)
  • Bei allen Codebeispielen steht die Funktionalität im Vordergrund, nicht die Gestaltung der Ein- und Ausgabe.


Gibt es eine Qualitätssicherung für die Inhalte in Ihren Büchern?

Ja. Informationen zu Verfahren und Funktionen werden grundsätzlich nicht übernommen, ohne dass sie durch mich ausprobiert wurden. Codebeispiele werden selbst erstellt und getestet. Zitierte Aussagen, die nicht mit vertretbaren Aufwand verifiziert werden konnten, werden als solche gekennzeichnet (»Microsoft sagt…« etc.).
Code wird grundsätzlich in einem geeigneten Editor erstellt, kompiliert und ausgeführt. Erst dann wird der Code per Kopieren/Einfügen in das Word-Dokument übernommen, aus dem das Buch entsteht. Die Eingabe von Code direkt in das Word-Dokument kommt nur bei einzelnen Bezeichnernamen (z.B. Klassennamen) vor. So ist sichergestellt, dass der im Buch abgedruckte Code kompilierfähig ist.

Die Bücher werden von einem Fachlektor und mehreren Testlesern gelesen, bevor es in Druck ging. Fachlektor und Testleser sind selbst Softwareentwickler.


Auf welcher Plattform testen Sie die Funktionen und Code-Beispiele?

Aus wirtschaftlichen Gründen ist es leider nicht möglich, die Funktionen und Code-Beispiele auf »allen« Plattformen und Systemkonfigurationen zu testen. In den Büchern nenne ich die zum Test verwendeten Plattformen.


Wie kann es sein, dass trotz Ihrer Qualitätssicherungsmaßnahme Programmbeispiele aus Ihrem Buch auf meinem Rechner nicht funktionieren?

Trotz der Qualitätssicherung hat es immer wieder Fälle gegeben und wird es wohl auch immer Fälle geben, in denen vorher getesteter Code auf dem Zielsystem nicht läuft (Fehler erzeugt oder nicht das gewünschte Verhalten zeigt). Dies gilt nicht nur für EDV-Bücher, sondern auch echte Anwendungen in der Praxis.
Diese technischen Schwierigkeiten können verschiedene Ursachen haben:
1. Die Ursache liegt in der Systemkonfiguration (z.B. nicht vorhandene Softwarekomponenten, Rechte-beschränkungen).
2. Das Beispiel benötigt systemspezifische Angaben (z.B. Pfade, Computernamen), die nicht auf das Zielsystem angepasst wurden.
3. Sie verwenden eine Betriebssystem-Version/-Variante, die die Funktionalität nicht unterstützt (Aus wirtschaftlichen Gründen können leider nicht alle Beispiele auf allen Plattformen gestestet werden.).
4. Sie verwenden eine andere Version einer Software, die eine (leicht) andere Funktionalität besitzt.
5. Auf Ihrem System sind andere Anwendungen vorhanden, die die Funktionalität beeinflussen (Seitenef-fekte).
Außerdem ist es grundsätzlich natürlich möglich, das Autor, Fachlektor und Testleser etwas übersehen.


Antworten Sie auf E-Mails, in denen ein Leser eine inhaltliche Frage stellt?

Ja. Aber ich antworte mit einer Standardnachricht die besagt, dass man die Frage bitte in meinem öffentlichen Webforum (http://www.IT-Visions.de/foren) stellen möge, wenn es möglich ist. Dort beantworte ich gerne inhaltliche Fragen. Der Grund meiner Abneigung gegen E-Mails als Medium für inhaltliche Fragen liegt in der Fairness, die ich von den Fragestellern gegenüber anderen Lesern erwarte. Wer eine Antwort möchte, sollte dazu bereit sein, dass andere auch einen Nutzen von der Antwort haben können. Dieses Fairnessprinzip wende ich auch bei meinen Hochschulstudenten an, was im Allgemeinen akzeptiert wird.

Leider kann ich – auch wenn Sie das Forum verwenden – nicht garantieren, dass ich alle Fragen beantworten kann. Damit ich auch noch Zeit für andere Tätigkeiten habe (Projekte und Bücher) kann ich nur einen begrenzten Zeitraum pro Woche für das Forum verwenden. In manchen Wochen bin aufgrund von Geschäftsreisen leider gar nicht in der Lage, das Forum zu betrachten (wenn Sie mich über ein Projekt gebucht haben, würden Sie auch nicht wollen, dass ich zwischendurch anderen Leuten innerhalb ihres Zeitbudgets helfe).


Wenn ich einen Fehler in dem Buch finde, möchten Sie dann, dass ich Sie darauf hinweise?

Ja, bitte. Unbedingt! Auf der Leser-Website gibt es dazu ein Formular, das in strukturierter Form Daten abfragt. Bitte wählen Sie diesen Weg, da es mir dann einfacher fällt, die Informationen zu katalogisieren und weiterzuverarbeiten.


Bieten Sie auch kommerzielle Unterstützung für .NET/ASP.NET?

Ja, das ist eigentlich mein Beruf (Die Tätigkeit als Buchautor ist eher ein Hobby!). Ich biete Beratung, individuelle Schulungen, Workshops sowie die Entwicklung von Prototypen und Lösungen mit meiner Firma www.IT-Visions.de an.
http://www.IT-Visions.de/


Wie treffen Sie die Entscheidung, welche Themen in ein Buch kommen und welche nicht?

Die Entscheidungen welche Themen ich in der Buch nehme und welche nicht, basieren auf vier Punkten:
1. meine eigene Projekterfahrung als Softwareentwickler und Softwarearchitekt, welche Funktionen man braucht (bzw. überhaupt gebrauchen kann) und welche nicht
2. meine Erfahrung, welche Funktionen Kunden einsetzen, die ich bei der Nutzung von .NET-Technologien berate
3. Nachfragen von Schulungsteilnehmern und Vortragszuhörern
4. Auswertung des Feedbacks zu vorherigen Büchern auf der Leser-Website


Woher beziehen Sie Informationen, die Sie in Ihren Büchern niederschreiben?

Erste Informationen zu neuen Microsoft Produkten erhalte ich meist auf Veranstaltungen von Microsoft (sowohl öffentliche Entwicklerveranstaltungen wie die Professional Developer Conference als auch »interne« Veranstaltungen) oder durch Dokumente, die mir Microsoft im Rahmen des MVP-Programms zur Verfügung stellt. Weitere Informationsquellen sind darüber hinaus die MSDN-Library, Artikel auf Websites, Weblogs und Newsgroups.
Meine wichtigste Informationsquelle sind aber eigene Erfahrungen, die ich mit dem Produkt sammele. In früheren Produktstadien sind es meist nur kleinere Testanwendungen. In der Beta-Phase entwickele ich oft bereits Lösungen für »mutige« Kunden, die dann bald nach dem endgültigen Veröffentlichungstermin des Produkts in auslieferungsfertige Lösungen münden. Bücher anderer Autoren stehen mir meist nicht zur Verfügung, weil ich viele Bücher schon zu einem frühen Produktstadium beginne.


Finde ich in Ihren Büchern Informationen, die es nicht in der MSDN-Bibliothek gibt?

Kaufen Sie meiner Bücher bitte NICHT, wenn Sie der Meinung sind, dass die MSDN Library eine Informationsquelle ist, in der sie SCHNELL ALLES FINDEN, was sie brauchen. In meinen Büchern stehen nur wenige Dinge, die sie nicht auch irgendwo in der sehr umfangreichen MSDN Library (> 500.000 Seiten!!!) finden können.

Tatsächlich gibt fast es keine Bücher zu Micrsoft-Technologien, die Themen behandeln, die nicht auch durch die MSDN-Bibliothek abgedeckt sind, denn ein Buch kann natürlich auf rund 500-1000 Seiten nicht mehrere hunderttausend Seiten der MSDN-Bibliothek inhaltlich überbieten.

Meine Bücher bietet Informationen in einer anderen FORM. Komprimiert, praxisnäher und selektiver. Sie brauchen meine Bücher, wenn Sie nicht die Zeit haben, lange in der MSDN-Bibliothek zu suchen und sich durch lange Text zu arbeiten, aber komprimierte und praxisnahe Informationen aus einer Hand zu schätzen wissen.


Ich habe mir eine E-Book-Version eines ihrer Bücher gekauft. Ich hätte gerne aber auch die Daten von der CD-ROM. Können Sie die Daten mir die Daten per E-Mail senden oder eine CD schicken?

Bitte wenden Sie sich in dieser Sache an den Verlag. Gemäß unseren Verträgen mit den Verlagen stellen wir ein Buch mit CD-ROM bereit. Wenn sich der Verlag entscheidet, auf bestimmten Kanälen das Buch ohne die CD-ROM weiterzugeben, dann ist diese eine Entscheidung des Verlags, die nicht mit uns abgestimmt wurde. Eine einzelne Weitergabe der Daten wird uns nicht vom Verlag bezahlt und übersteigt auch unsere personellen Möglichkeiten.


Warum wird bei Ihrem Buch keine CD-ROM mitgeliefert?

Die Entscheidung über eine CD-ROM liegt leider alleine bei dem Verlag. Als Autoren sind wir immer für eine CD-ROM. Aber leider wollen die Verlage oft an dieser Stelle sparen.


Was ist mit den Verlagen Microsoft Press und Addison-Wesley passiert?

Der IT-Fachbuchmarkt dünnt sich stark aus: Mit Addison-Wesley, Markt & Technik, Data Becker und Microsoft Press sind vier bekannte Marken binnen des Jahres 2013 verschwunden; siehe "Pearson streicht IT-Fachliteratur aus dem Programm" (http://www.heise.de/developer/meldung/Pearson-streicht-IT-Fachliteratur-aus-dem-Programm-1807126.html) und "Auch Microsoft Press macht dicht" (http://www.heise.de/developer/artikel/Auch-Microsoft-Press-macht-dicht-Keine-neuen-IT-Buecher-mehr-2059828.html).

Die Ursachen dafür sind nicht allein in den kostenfreien Internet-Quellen zu suchen, sondern natürlich auch bei den Verlagen selbst, die oftmals mehr auf Quantität statt Qualität gesetzt haben; viele gute Autoren wurden durch immer weiter sinkende Honorare abgeschreckt.

Ich war seit 1998 für Addison-Wesley und seit 2002 für Microsoft Press als Autor tätig. Für uns bedeutet das nun, auch unser Buchprogramm kritisch zu überdenken und für die Themen, die uns Spaß machen (denn den nun beschlossenen Mindestlohn bringen Fachbücher leider bei weitem nicht ein), eine neue Heimat zu suchen.

Aktuell arbeiten wir mit O'Reilly (Bonn) und dem Carl-Hanser-Verlag (München) zusammen.

In unseren FAQ geben wir Antworten auf häufig gestellte Fragen. Wenn eine Antwort auf Ihre Fragen nicht dabei ist, nehmen Sie bitte Kontakt auf.

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